Déjà-vu in Wien

Veröffentlicht am 16. August 2021

Es war ein vertrautes Bild zum Abschuss der A1 CEV EuroBeachVolley Vienna 2021: Die Norweger Anders Mol und Christian Sørum standen am Sonntag zum vierten Mal in Folge ganz oben auf dem Treppchen. Bei den Frauen ging der Titel an das Schweizer Duo Nina Betschart und Tanja Hüberli.

Die frisch gebackenen Olympiasieger brachten ihre herausragende Form nach Wien mit und fügten ihrem ohnehin schon beeindruckenden Lebenslauf einen weiteren Meilenstein hinzu: Eine Siegesserie von 26 gewonnen Spielen und vier EuroBeachVolley-Titeln in Folge gab es in der Geschichte der Europameisterschaften noch nicht. Der Weg dahin gestaltete sich jedoch schwieriger, als es auf dem Papier scheinen mag. Im finalen Duell gegen die Niederländer Stefan Boermans und Yorick de Groot waren Mol/Sørum über drei Sätze gefordert, doch schließlich machte ihre Erfahrung den Unterschied; 2:1 (21-19, 24-26, 15-12) lautete das Endergebnis.

„Die Niederländer haben fantastisch gespielt, es war ein perfektes Finale. Wir mussten sehr hart arbeiten, um einen Weg zu finden, sie zu besiegen. Wir hatten vor diesem Turnier ein Ziel und das war, diesen Titel zu gewinnen, aber dass wir vier Mal in Folge gewonnen haben, ist kaum zu glauben“, äußerte Sørum im Interview mit der CEV.

Externer Inhalt
Um Deine persönlichen Daten zu schützen, haben wir das automatische Laden der Inhalte von youtube.com blockiert. Wenn Dir Inhalte dieses Anbieters auf munich2022.com angezeigt werden sollen, stimme bitte den unten genannten Bedingungen zu. Du kannst Deine Zustimmung an dieser Stelle jederzeit widerrufen. Weitere Informationen findest Du im Bereich Datenschutz.

Mol konnte sich den Worten seines Partners nur anschließen: „Wir werden einige Zeit brauchen, um zu begreifen, was wir in den letzten Wochen erreicht haben. Es ist unglaublich, dass wir gerade olympisches Gold gewonnen haben und nun unseren vierten EuroBeachVolley-Titel. Das war eines der besten Spiele, die wir in den letzten Jahren gespielt haben. Die Niederländer haben wirklich gut gespielt, dazu möchten wir ihnen gratulieren. In Wien zu spielen ist immer etwas Besonderes, und ich bin sehr froh, dass wir hier noch ungeschlagen sind. Wir hassen es, Spiele zu verlieren, aber vor diesen Fans erst recht.“

Im Spiel um Platz drei setzten sich die Polen Piotr Kantor und Bartosz Łosiak glatt in zwei Sätzen, 21-4 und 21-19, gegen Alexander Brouwer und Robert Meeuwsen aus den Niederlanden durch. 

Externer Inhalt
Um Deine persönlichen Daten zu schützen, haben wir das automatische Laden der Inhalte von twitter.com blockiert. Wenn Dir Inhalte dieses Anbieters auf munich2022.com angezeigt werden sollen, stimme bitte den unten genannten Bedingungen zu. Du kannst Deine Zustimmung an dieser Stelle jederzeit widerrufen. Weitere Informationen findest Du im Bereich Datenschutz.

Schweiz verteidigt Titel bei den Frauen

Nina Betschart und Tanja Hüberli lösten ihre Landsfrauen Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré auf dem europäischen Thron ab. Damit ist die Schweiz erst das zweite Land, das bei den Frauen den Titel mit unterschiedlichen Teams verteidigen konnte. Im Finale erwiesen sich die Schweizerinnen als eine Nummer zu groß für die niederländischen Youngsters Raïsa Schoon und Katja Stam, und siegten klar mit 2:0 (21-15, 21-12).

Es ist der erste Europameistertitel für Betschart und Hüberli, die bereits 2018 im Finale standen, allerdings damals mit Silber nach Hause gingen. Der Sieg am Samstag schmeckte umso süßer, nachdem sie bei den Olympischen Spielen unter ihren Erwartungen geblieben waren.

„Wir sind überglücklich, Europameisterinnen zu sein. Der Sieg an sich ist schon etwas Großartiges, aber ihn hier in Wien zu erringen, in dieser fantastischen Atmosphäre, ist etwas ganz Besonderes. Wir haben bei Olympia nicht gut abgeschnitten und wollten das hinter uns lassen, und es gab keinen besseren Weg, das zu tun“, bestätigte die 28-jährige Hüberli. „Unser gesamtes Team wollte dieses Turnier unbedingt gewinnen, und wir danken ihnen, dass sie an uns geglaubt und in den letzten fünf Jahren so hart gearbeitet haben. Ich bin so froh, dass unser Traum wahr geworden ist.“

Externer Inhalt
Um Deine persönlichen Daten zu schützen, haben wir das automatische Laden der Inhalte von youtube.com blockiert. Wenn Dir Inhalte dieses Anbieters auf munich2022.com angezeigt werden sollen, stimme bitte den unten genannten Bedingungen zu. Du kannst Deine Zustimmung an dieser Stelle jederzeit widerrufen. Weitere Informationen findest Du im Bereich Datenschutz.

Im Spiel um Bronze setzten sich die Deutschen Karla Borger und Julia Sude gegen die Lettinnen Anastasija Kravčenoka und Tīna Graudiņa mit 2:1 (14-21, 17-21, 8-15) durch. Sowohl Borger als auch Sude hatten zuvor mit anderen Partnerinnen Bronze gewonnen und feierten nun ihre erste gemeinsame EM-Medaille.

Borger versuchte die Freude und Erleichterung in Worte zu fassen: „Wir sind sehr stolz auf uns. Nach Olympia haben wir darüber gesprochen, ob wir hier überhaupt spielen sollten, aber wir haben gezeigt, dass wir gute Spielerinnen sind. Alles ist möglich, wenn man nur daran glaubt. Nach so langer Zeit vor so vielen Zuschauern zu spielen, haben wir vermisst. Das ist einfach Beachvolleyball.“

Externer Inhalt
Um Deine persönlichen Daten zu schützen, haben wir das automatische Laden der Inhalte von twitter.com blockiert. Wenn Dir Inhalte dieses Anbieters auf munich2022.com angezeigt werden sollen, stimme bitte den unten genannten Bedingungen zu. Du kannst Deine Zustimmung an dieser Stelle jederzeit widerrufen. Weitere Informationen findest Du im Bereich Datenschutz.

Tags

Beachvolleyball